Zurück | Weiter

32. Fachanwaltslehrgang Sozialrecht - 3. Baustein

Leistungsbereiche Erwerbsminderung und Rehabilitation

Renten wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung, qualitative Feststellung der Erwerbsminderung: Krankheit/Behinderung als Ursache; Leistungsfähigkeit unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes; volle Erwerbsminderung; teilweise Erwerbsminderung; Seltenheitsfälle nach Rechtsprechung des BSG; Summierung ungewöhnlicher Leistungseinschränkungen oder Bestehen einer spezifischen Leistungsbehinderung, Benennungspflicht einer konkreten Verweisungstätigkeit; Erwerbsminderungsrente für Selbständige; Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit nach Übergangsrecht; bisheriger Beruf, Qualifikation, Berufsschutz, Restleistungsvermögen, zumutbare Verweisungstätigkeit anhand des vom BSG entwickelten Mehrstufenschemas für Arbeiter und Angestellte; versicherungsrechtliche Voraussetzungen; allgemeine Wartezeit; Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und Hinzuverdienst; Übergangsregelungen; Beginn, Dauer, Änderung und Wegfall der Rente; Entziehung der Rente; Rentenleistungen innerhalb Europas und sonstiges Ausland; Bezüge zum Betriebsrentenrecht

Rehabilitation (SGB IX)
Eingliederung Behinderter, objektive Schwierigkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitationsaufgaben, Widersprüche zwischen den Bedürfnissen der Rehabilitanden und den Finanzierungsgrenzen der Versichertengemeinschaft, Akzeptanzprobleme und Eigenverantwortung der Mandantschaft, Zuständigkeiten und Anspruchskonkurrenzen zwischen KV, RV, UV, Agentur für Arbeit und Sozialamt, typische Beispielsfälle wie Berufs-, Freizeitunfall, Krankheit, Sucht und angeborenes Leiden, soziales Entschädigungsrecht, Schwerbehindertenrecht

Medizinische Grundlagen
Rechtliche Wertigkeiten der gebräuchlichen sozialmedizinischen Grundlagen, Informationsbeschaffung und -verarbeitung in der Begutachtung, der sozialmedizinische Dienst als Schnittstelle im Verwaltungsverfahren, Problematik von Selbstbestimmung des Patienten und Mitteilungspflichten des Arztes, Mitwirkungspflichten, Duldungspflichten, Zusammenarbeit mit medizinischen und anderen Dienststellen bei der Informationsbeschaffung, Verhältnismäßigkeit des Gutachtens, Bedeutung der Rahmenbedingungen bei der Entscheidungsfindung des Gutachters, sozialmedizinische und volkswirtschaftliche Bedeutung von Begutachtung in der Sozialversicherung, Verwertungszweck des Gutachtens (Schlüssigkeit, Relevanz, Plausibilität), die verschiedenen Instanzen rechtlicher Art und die entsprechenden Begutachtungsanlässe, Problem des "Auftragsgutachtens" für den angestellten oder beamteten Gutachter, positives und negatives Leistungsbild, sozialmedizinische Prognostik, von den Diagnosen zum Leistungsbild - innere Stringenz des Gutachtens, "Restleistungsvermögen" - mehr positiv bestimmt als negativ beschnitten, Nutzung von Nachbardisziplinen (Epidemiologie, Arbeitsmedizin, Arbeitswissenschaft) für die gutachterliche Beurteilung, Rechtskunde und Sozialmedizin, Bedeutung sozialmedizinischer Prognostik für die Erkennung von Rehabilitationsbedürftigkeit und Bewertung von Rehabilitationsdringlichkeit, Begutachtung als Steuerungsinstrument sozialer Prozesse

Leistungsbereich Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung

Wer referiert?

Dortmund
Freitag, 11. Oktober 2019, 9.00 Uhr bis Sonntag, 13. Oktober 2019, 18.45 Uhr
(24 Vortragsstunden)

Mercure Hotel Dortmund Centrum * Fon 0231 / 543200