DeutscheAnwaltAkademie

Mecklenburg-Vorpommern

Wer wird gefördert?
Gefördert werden:
- natürliche Personen, die beabsichtigen, eine selbstständige Tätigkeit im Rahmen einer wirtschaftlichen Existenzgründung als Vollexistenz aufzunehmen.

Voraussetzungen:
- antragstellende Personen muss ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben
- die zukünftige Betriebsstätte muss sich  in Mecklenburg-Vorpommern befinden
- Existenzgründer müssen durchgehend an der geförderten Maßnahme teilnehmen
- Grundkurse müssen bei staatlich anerkannten Bildungsdienstleistern durchgeführt werden

Was wird gefördert?
Gefördert wird die Teilnahme von Bildungsscheckinhabern an Maßnahmen der Qualifizierung. Die Beratung und Begleitung von Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen durch einen qualifizierten Unternehmensberater. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören:
- ein Grundkurs mit 48 Stunden, u. a. zu den folgenden Themen:
- allgemeine Grundlagen
- Risikominimierung
- Überblick über Steuern und Abgaben
- Finanzierung und öffentliche Mittel
- Unternehmensentwicklung
- Aufbau und Grundlagen des Gründungskonzeptes
- notwendige Verträge
- Einführung in das Rechnungswesen
- Unternehmerpersönlichkeit
- Vorbereitung auf Kreditgespräche
- Markterschließung
- eine individuelle Beratung und Begleitung (max. 2 Tagewerke, bei innovativen/technologieorientierten Gründungen und Unternehmensnachfolgen max. 4 Tagewerke), wenn durch den Existenzgründer der Entwurf des Unternehmenskonzeptes vorgelegt wird und die Zielrichtung durch einen Berater definierbar ist.

Wie wird gefördert?
Für Qualifizierungen mit qualifizierter Teilnahmebescheinigung:
- bis zu 50 % der Lehrgangskosten je Beschäftigten, maximal 500 EUR bei Weiterbildungskursen mit Teilnahmebescheinigung
- bis zu 75 % der Lehrgangskosten je Beschäftigten, wenn die Voraussetzungen nach der De-minimis-Verordnung erfüllt sind (u. a. Nachweis der Beihilfen an alle verbundenen Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren), maximal 500 EUR bei Weiterbildungskursen mit Teilnahmebescheinigung

Für Qualifizierungen mit Abschlussorientierung oder Qualifizierungen mit Abschlusszertifikat oder anschlussfähige Teilqualifizierungen:
- bis zu 50 % der Lehrgangskosten je Beschäftigten, maximal 3.000 EUR
- bis zu 75 % der Lehrgangskosten je Beschäftigten, wenn die Voraussetzungen nach der Deminimis-Verordnung erfüllt sind (u. a. Nachweis der Beihilfe an alle verbundenen Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren), maximal 3.000 EUR

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80%, für Studenten bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.