Legal Prompting und Skill Writing – eigene KI-Werkzeuge für die anwaltliche Praxis rechtskonform einsetzen
Online | Montag, 13. September 2027 • 15:00 - 17:45 Uhr (2,5 Vortragsstunden)
Veranstaltungs-Nr. 62850-27
Das Online-Seminar richtet sich an Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen sowie Syndikusrechtsanwälte und Syndikusrechtsanwältinnen. Angesprochen sind auch Mitarbeitende in Rechtsabteilungen, der Unternehmensleitung sowie Wirtschaftsjuristen und Wirtschaftsjuristinnen in Fachabteilungen.
Ob KI in der Rechtsberatung eingesetzt wird, ist keine Frage mehr – wie sie genutzt wird, entscheidet über die Qualität des Ergebnisses. Wer einem Sprachmodell Kontext, Rolle und Prüfschritte präzise vorgibt, erhält belastbare Entwürfe; wer das nicht tut, erhält plausibel klingende Fehler. Und wer wiederkehrende Arbeitsschritte – etwa die Vertragsprüfung nach Hausstandard – einmal als wiederverwendbare Anweisung beschreibt, baut sich ohne Programmierkenntnisse sein eigenes Legal-Tech-Werkzeug. Legal Prompting und Skill Writing sind damit eine eigene juristische Arbeitstechnik.
Damit verschieben sich auch die Rechtsfragen: Prompts enthalten Mandatsdaten, Skills transportieren juristische Wertungen an Kollegen und Kolleginnen sowie Mandanten und Mandantinnen, und beides wird geteilt, versioniert und im Zweifel „verkauft“. Wer haftet, wenn ein selbst gebauter Skill eine erfundene Entscheidung durchlässt? Wann wird automatisierte Beratung zu einer Software oder einem digitalen Produkt? Welche Grenzen ziehen Verschwiegenheit und Berufsrecht, was verlangen Datenschutzrecht und KI-Verordnung? Das Seminar vermittelt beides: die Arbeitstechnik und ihren zivil- und berufsrechtlichen Rahmen.
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Kurzer Einstieg: was KI-Systeme in der juristischen Arbeit leisten und wo sie systematisch scheitern
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Legal Prompting: Kontext, Rolle, Arbeitsschritte & Verifikation – präzise Anweisungen statt Trial & Error
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Skill Writing: Wie man wiederkehrende juristische Arbeitsschritte in wiederverwendbare KI-Werkzeuge überführt, ohne Programmierkenntnisse
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Berufsrecht: Verschwiegenheit bei Prompts mit Mandatsdaten (§ 203 StGB, §§ 43a, 43e BRAO) und Grenzen für eigene Skills
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Vertragsrecht: anwaltliche Dienstleistung oder gewerbliche Software, wenn Prompts und Skills zum Produkt werden
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Datenschutz und KI-Verordnung: Rollenverteilung, KI-Kompetenz und Transparenzpflichten beim Prompting
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Haftung: Wer steht für fehlerhafte Prompts und Skills ein und wie wird Qualitätssicherung dokumentiert?
Wo findet das Seminar statt?
Was kostet die Teilnahme?
- 113 € RAe/-innen bis 3 Jahre nach Zulassung/Assessoren/-innen bis 3 Jahre nach 2. Examen/Referendare/-innen
- 170 € Mitglied DAV
- 189 € Nichtmitglied
zzgl. gesetzl. USt.
Arbeitsunterlagen als Download • WertGarantie
In Kooperation mit der Zeitschrift "Computer und Recht"


